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    ACHTUNG. PROGRAMMÄNDERUNG:Aus aktuellem Anlass wurde das Programm des Konzerts beim 4. KlassikSonntag! am 3. April 2022 leicht geändert. Statt Glinkas Ouvertüre zu ?Ruslan und Ludmilla? erklingt nun Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu ?Egmont?. Mit dieser Freiheitshymne soll in diesen Zeiten ein Zeichen gesetzt werden. Das Programm lautet nun also:Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu ?Egmont?sowie unverändert:Béla Bartók 3. Klavierkonzert Sz 119Peter I. Tschaikowsky 2. Sinfonie c-moll op. 17 ?Kleinrussische?Nach dem Klavier als Schlaginstrument im ersten und der komprimierten Kraftentfaltung im zweitenkonzentriert sich Béla Bartók in seinem dritten Klavierkonzert ganz auf die kantablen Qualitäten desInstruments. Den von Exil und Depression bestimmten Umständen 1945 kurz vor seinem Tod abgerungen,ist das Konzert für seine Frau, die Pianistin Ditta Pásztory, entstanden. In der Klarheit von Bartóks spätemStil entfaltet sich ein weicher Schwanengesang.Eine Sommerfrische 1872 nutzte Tschaikowsky zum Sammeln ukrainischer Volksmusik. Kaum je findet sich in seinem Werk eine derartige Fülle volkstümlicher Themen wie in der 2. Sinfonie, seien sie nun originäroder nachempfunden. Gleichzeitig ist die Sinfonie durch und durch von Beethovens ?Eroica?-Sinfonie beeinflusst. Im Schlusssatz wagt sich Tschaikowsky kühn in harmonische Regionen vor, die seiner Zeit weitvoraus sind. Schon mit acht Jahren trat Freddy Kempf das erste Mal mit dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Seither hat er u.a. mit der BBC Scottish Symphony, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und der Dresdner Philharmonie sowie mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Riccardo Chailly und Wolfgang Sawallisch gespielt. Konzerte führten ihn nach Moskau, ins Berliner Konzerthaus, die Royal Festival Hall, Sydney City Hall und die Tokyoter Suntory Hall. Seine Einspielungen von u.a. Tschaikowsky, Schumann, Prokofjew, Gershwin, Rachmaninow, Bach, Ravel und Strawinsky werden von der Fachpresse hochgelobt
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    Johann Sebastian Bach Suiten für Violoncello Nr. 1 G-Dur BWV 1007),Nr. 3 C-Dur BWV 1009 und Nr. 5 c-moll BWV 1011Werke von Philipp Glass, Vijay Iyer und David SanfordMatt Haimovitz, 1970 in Israel geboren, war zwölf Jahre alt, als sein Mentor Itzhak Perlman ihn LeonardRose vorstellte, dessen Schüler er 1983 an der Juilliard School in New York wurde. Rose war so beeindruckt, dass er Matt Haimovitz als ?wahrscheinlich größtes Talent, das ich jemals unterrichtet habe? beschrieb.Sein erstes Konzert, das vom israelischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, gab Haimovitz 1984 mit demIsrael Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Nachdem er den ?Avery Fisher Career Grant Award?erhalten hatte, unterschrieb er bereits im Alter von 16 Jahren einen Exklusivvertrag mit der DeutschenGrammophon, die sein Schallplatten-Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Leitung vonJames Levine veröffentlichte. Eine Weltkarriere mit zahllosen Highlights und Auszeichnungen nahm ihren Weg. Auch beim Leverkusener ?KlassikSonntag!? begeisterte Matt Haimovitz im Februar 2019 Publikumwie Presse. In der Kammerkonzertreihe besteht nun die Möglichkeit, ihn mit einem seiner innovativen Bach-Programme zu erleben: Drei Suiten von Johann Sebastian Bach für Violoncello solo werden dabei eigens in Auftrag gegebene Präludien zeitgenössischer Komponisten vorangestellt.
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