3 Results for : digidal

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    Abertausende Zuschauer haben Uwe in verschiedenen Programmen von ganz unterschiedlichem Temperament erlebt. Diesmal besticht seine unprätentiöse Darbietung auf besondere Weise. Bewusst wählte er für die Aufzeichnung den einmaligen Leipziger akademixer-Keller - einer der schönsten Kleinkunstbühnen in Deutschland. Hier hatte er ein Heimspiel, was an den Zuschauerreaktionen unschwer zu erkennen ist. Uwe Steimle sagte unaufgeregt das, was (fast) alle auch denken. Nur, WIE er es sagt, das macht ihn eben aus. Wir er mit originellen Wortschöpfungen überrascht, entlarvende Worthülsen von Politikern kommentiert, immer genau zuhört. (Köstlich, der Versprecher des Jahres 2010; 'Wir werden gegiert von Schwarz-Geld!) Wenige analysieren Segnungen der neuen Zeit so bitter und unterhaltsam-heiter zugleich.Da verfranzt er sich auch schon mal in der Nähe konspirativer Theorien oder aber er lässt sein Publikum über manchen sibyllinischen Satz grübeln, sodass man sich fragt: 'Ist das jetzt die Rolle des Günther Zieschong oder die Meinung von Uwe Steimle...! Ja, das alles kann man erleben, an einem Abend mit Uwe Steimle - oder aber auf diesem tollen Hörbuch genießen.Text: G. Großzössen, Dirk Kohl.
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    Das Auge sieht sich nimmer satt, Sagt Salomon in seinen Sprüchen. Ach, dass er Dresden nicht gesehen hat! Vermutlich hätt' er diesen Satz Geändert, wo nicht ausgestrichen: Hier an dem Königlichen Schatz Womit das grüne Zimmer pranget, Sieht sich das Auge völlig satt, Dass es nichts mehr zu sehen verlanget.Umsonst verreist man so viel Geld, vergebens wird mit großen Kosten, nach Süd und West, nach Nord und Osten Die Reise hitzig fortgestellt, Damit man fremde Wunder sehe; Allein man findet in der That Weit größte Wunder in der Nähe, Als man nicht in der Ferne hat. Denn das, was man in Dresden schauet, Und was August vollführt und bauet, Sieht man sonst nirgends auf er Welt.Leibmedicus Daniel Wilhelm Triller
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    Andersens erste Auslandsreise im Jahr 1831 führte nach Deutschland.Ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben für das Hause Tieck und in großer Erwartung, sein literarisches Vorbild zu treffen, ließ er sich, wie wir in dieser Reiseaufzeichnung hören, auf die Stadt Dresden ein. Andersen genoss bei seinem mehrtägigen Aufenthalt und zwischen den Besuchen bei Tieck die herrlichen Bauwerke und Kunstschätze.Andersen ist gelassen, heiter, staunt über das bunte Menschentreiben, bewundert Albertbrücke und die Gemälde in der Galerie, sucht Ruhe in der Katholischen Hofkirche. Auf Tageswanderungen in der Sächsischen Schweiz findet Andersen die für die Dichtung so unentbehrliche Kraft und Muse der Natur.Tieck küsst ihm zum Abschied die Wange. Mit diesem so genannten 'Weihekuss' vollendet sich für Andersen sein Aufenthalt. Mit großer Genauigkeit und voller Poesie schildert er uns diesen kurzen Abschnitt seines Lebens. Lassen Sie die 'Dresdner Welt' 1831 des Hans Christian Andersen in Ihrer Fantasie lebendig werden.
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