49 Results for : luks

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    Zu den wenigen komponierenden Kollegen, über die kein abfälliges Urteil Mozarts überliefert ist, gehört neben Joseph Haydn und Johann Christian Bach auch Josef Myslivecek (1737-1781). Mehr noch: Einige von Mozarts Werken aus den frühen 1770er Jahren weisen sogar unüberhörbare Einflüsse des Böhmen auf, der über eine Dekade freundschaftliche Beziehungen zu den Mozarts unterhielt. Leila Schayegh und das Collegium 1704 unter Václav Luks begeistern hier mit Violinkonzerten und weiteren Orchesterwerken des Komponisten, die sich durch ihre einfallsreiche, kantable Melodik auszeichnen, ein Charakteristikum, das Mozart immer besonders zu schätzen wusste.
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    The Prague-based ensemble Collegium 1704 and its founder Vaclav Luks here perform an oratorio by the Czech composer Jan Dismas Zelenka. This edifying work, typical of the oratorios produced during the Counter-Reformation, presents the faithful with an imaginary meeting of Mary Magdalene, King David and St Peter at the Tomb of Christ.
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    Beim 15. Festival 'Chopin and his Europe' 2019 in Warschau entstand diese exzellente Aufnahme mit Vaclav Luks und seinen Ensembles Collegium 1704 sowie Collegium Vocale 1704. Zu hören waren zwei feierliche Werke für gekrönte Häupter der europäischen Geschichte: Während Luigi Cherubinis Requiem c-Moll von 1817 am Jahrestag der Hinrichtung des französischen Königs Ludwig XVI. aufgeführt wurde, erklang Karol Krupinìskis Te Deum von 1829 in Warschau für die feierliche Krönung von Zar Nikolaus I. zum König von Polen. Zählt Cherubinis Totenmesse zu seinen bekanntesten Werken (Beethoven hat sie sehr bewundert!), so stellt Krupinìskis Te Deum eine reizvolle Repertoirebereicherung dar.
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    Die Veröffentlichung von Zelenkas sechs Triosonaten Mitte der 1950er Jahre war die Initialzündung zur breiten Wiederentdeckung des vergessenen Komponisten, die bis heute im Gange ist. Die exorbitant hohen technischen Ansprüche die diese ambitionierten und eigenwilligen Stücke an die Bläser stellen, machen eine Einspielung auf historischen Instrumenten zu einer besonderen Herausforderung, der sich bislang nur wenige Interpreten gestellt haben. Mit dem Collegium 1704 unter Vaclav Luks (u.a. mit Xenia Löffler und Michael Bosch (Barockoboen) sowie Jane Gower (Barockfagott)) erfahren diese Meisterwerke eine brillante Umsetzung die neue Maßstäbe setzt.
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    Das barocke Schlosstheater in Böhmisch Krumau bildet den idealen Schauplatz für eine der wichtigsten Opern der Musikgeschichte, Christoph Willibald Glucks “Orfeo ed Euridice”. Der Regisseur Ondrej Havelka realisiert weit mehr als eine Bühnenaufführung: in seiner filmischen Umsetzung, die historische Details mit einer modernen psychologischen Deutung verbindet, werden wir buchstäblich hinter die Kulissen dieses einzigartigen Theaters geführt. Bejun Mehta, ‘derzeit wohl tatsächlich der beste Countertenor der Welt’ (Süddeutsche Zeitung), stellt den von Emotionen zerrissenen Titelhelden glaubhaft dar. Die österreichische Sopranistin Eva Liebau schwankt als seine Geliebte Euridice zwischen Freude und Eifersucht. Regula Mühlemann erhellt mit ihrer vergnügten Darstellung des Amor die düsteren Töne des Werks und begleitet die Sterblichen auf ihrem gewundenen Weg durch Leben, Liebe - und womöglich den Tod. Unter der musikalischen Leitung des Barockspezialisten Václav Luks werden die herausragenden Solisten vom Prager Orchester und Vokalensemble Collegium 1704 und Collegium Vocale 1704 unterstützt. Die perfekte Neuerscheinung zur Feier von Glucks 300. Geburtstag im Jahr 2014!Untertitel: DE, GB, FR, ES, IT
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    Minasi (Vl), Collegium Marianum, Collegium 1704, Luks (Cemb & Dir)
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    Unter August dem Starken entwickelte sich Dresden mit seiner exzellent besetzten Hofkapelle zu einem der wichtigsten Zentren der europäischen Musik. Dazu wurden bedeutende Komponisten und Musiker verpflichtet wie z.B. der Geiger Johann Georg Pisendel oder der Flötist Johann Joachim Quantz. Xenia Löffler, Gründungsmitglied der Akademie für Alte Musik Berlin und von BR Klassik respektvoll als "die Königin der Barockoboe" bezeichnet, präsentiert hier eine feine Auswahl an Oboensonaten aus dem Dresdner Repertoire mit Werken von Vivaldi, Stölzel, Fasch, Hasse u.a. Ihre Begleiter sind nicht minder prominent: Michael Bosch (Oboe), Györgyi Farkas (Fagott) und Václav Luks (Horn).
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    Vermutlich dürfte den musikinteressierten Leipziger Kirchgängern im Herbst 1726 eine Neuerung im Rahmen der sonntäglichen Kantatenaufführungen des Thomaskantors aufgefallen sein: hatte Bach bisdahin Werke mit fein ausgearbeiteten Eingangschören präsentiert, begann er nun im Spätherbst und Winter 1726/1727 mit einer Serie von Solo- und Dialogkantaten, in denen der Chor allenfalls in schlichten Schlusschorälen zum Einsatz kam, stattdessen traten die virtuosen Ku¿nste einzelner Solisten in den Vordergrund. Auch die neuerdings bevorzugt verwendeten Texte der Kantaten mu¿ssen Aufsehen erregt haben: In den Vordergrund der expressiven Dichtungen ru¿ckte ein ausgesprochen subjektives "Ich". Im eher konservativen Leipzig waren solche "neumodischen" theologischen Perspektiven ungewohnt. Auch fu¿r Bach war die musikalische Umsetzung dieser neuartigen Dichtungen eine Herausforderung, die ihn zu einer u¿beraus eindringlichen Tonsprache anregte, deren experimentelle Intensität uns auch heute noch auffällt. Aus dieser Serie stellen die bekannte Sopranistin Anna Prohaska und die exzellene Barockoboistin Xenia Löffler zwei Solo-Kantaten mit obligater Oboe vor. Begleitet werden sie vom famosen Collegium 1704 unter Vaclav Luks. Als Ergänzung erklingen zwei Konzerte Bachs: das populäre Konzert für Oboe d¿amore BWV 1055 sowie eine interessante, eigens für das Projekt erstellte Neufassung des Konzerts BWV 1061, bei dem der originale Solopart der zwei Cembali auf eine klanglich apartes Concertino aus Oboe, Viola da gamba, Violine und Fagott übertragen wurde. Entstanden ist eine Bacheinspielung, die mit herausragenden Interpreten ein ebenso spannendes wie aufschlussreiches Gipfeltreffen der aktuellen Bachinterpretation ist.
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    Jan Dismas Zelenka (1679-1745) gilt heute völlig zu Recht als einer der Hauptexponenten des musikalischen Barock in Dresden. Seit 1710 Mitglied der Dresdner Hofkapelle erhielt er bald erste Kompositionsaufträge für die katholische Kirchenmusik und vertrat den kränkelnden Kapellmeister Johann David Heinichen. Nach dessen Tod 1729 wurde er allerdings zugunsten von Johann Adolf Hasse übergangen und 1733 mit dem Titel des Hofkomponisten und zwei Jahre später mit dem des 'Kirchen-Compositeur's' abgespeist. Nach seinem Tod geriet Zelenka schnell in Vergessenheit, und erst Mitte des vorigen Jahrhunderts setzte die verdiente Renaissance des Komponisten ein, die bis heute anhält. Seine geistliche Musik ist von einem unverwechselbaren, hoch expressiven Duktus geprägt, der später zwar auch Einflüsse des galanten Stils zulässt, aber stets durch eine ausgesprochen kunstvolle Kontrapunktik gekennzeichnet ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird der Böhme zuweilen auch als 'katholischer Bach' bezeichnet. Das Prager Collegium 1704 hat sich unter seinem Leiter Václav Luks in den letzten Jahren als einer der bedeutendsten Interpreten der Musik des Landsmanns einen Namen gemacht und bei ACCENT bereits vier von der Kritik gefeierte Einspielungen seiner Werke vorgelegt. Die hier vorgestellte Missa 1724 existiert in dieser Form eigentlich nicht. Vielmehr handelt es sich um mehrere großartige Vertonungen der einzelnen Teile des Messordinariums, die Zelenka in den Jahren 1724-25 komponierte. Gemeinsam ist ihnen nicht nur eine stilistische Nähe, sondern auch eine ähnliche Besetzung mit Streichern, Holzbläsern und - für Zelenka eher ungewöhnlich - drei Posaunen. Luks hat diese einzelnen Sätze zu einer Messe zusammengefügt und sie mit dem exzellenten Collegium 1704 in gewohnt hervorragender Interpretation hier erstmals eingespielt.
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