203 Results for : genuin

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    Die Bildhauerin Grete Budde (1883-1967) ist in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entdeckt Leben und Werk der Künstlerin neu.Die Tochter eines jüdischen Hutfabrikanten aus Luckenwalde wurde Anfang des 19. Jahrhunderts bei namenhaften Künstlern in Paris, Berlin und München ausgebildet. Ein ungewöhnlicher Schritt, galt doch die Bildhauerei damals als genuin männlichen Domäne, und Frauen war der Zugang zu Kunsthochschulen verwehrt.1913 heiratete die freischaffende Künstlerin den Mediziner Werner Budde (1886-1960) und ließ sich mit ihm in Halle (Saale) nieder. An ihrem neuen Lebensmittelpunkt schuf Grete Budde über fünf Jahrzehnte bemerkenswert individuelle Büsten von Professoren der hallischen Universität, aber auch von Freunden und Verwandten. Als Jüdin war Grete Budde gezwungen, sich während der NS-Zeit aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nach ihremTod im Jahr 1967 gerieten sie und ihr Werk in Vergessenheit.Ein Text, der Leben und Werk der Künstlerin rekonstruiert, ein biografischer Zeitstrahl und ein Verzeichnis ihrer bisher bekannten Werke dokumentieren das Wissen über die Künstlerin und dienen als Grundlage für weiterführende Forschung.
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    In this volume, concepts of memory from literary studies are systematically recorded for the first time and presented from an historical, theoretical and methodological aspect.  The aim is to locate the discussion in the subject discipline within the transdisciplinary discussion of memory and recollection.In diesem Band werden literaturwissenschaftliche Gedächtniskonzepte erstmals systematisch erfasst und unter wissenschaftsgeschichtlichem, theoretischem und methodischem Gesichtspunkt dargestellt. Das Spektrum der vorgestellten Zugänge zum Zusammenhang von Literatur und Gedächtnis reicht von klassischen literaturwissenschaftlichen Ansätzen (Metaphernforschung, Topik-Forschung, Intertextualitätstheorien, Gattung und Gedächtnis, Kanonforschung) über narratologische und mediologische Konzepte - wie 'Mimesis', 'Zeit', 'Medialität' und 'Intermedialität' - bis hin zu innovativen interdisziplinären Synthesen von literaturwissenschaftlicher Gedächtnisforschung und den Gedächtniskonzepten der Kulturwissenschaften, der Kognitionspsychologie, Systemtheorie und Geschlechterforschung.Die Beiträgerinnen und Beiträger leisten damit einen genuin diszplinären Beitrag zu derdisziplinübergreifend geführten Diskussion um Gedächtnis und Erinnerung, rücken Literatur als konstitutiven Bestandteil der kulturellen Erinnerungspraxis in den Blick und zeigen wichtige Anknüpfungspunkte für einen kulturwissenschaftlichen Dialog auf. Pluspunkte: Wegweisender Sammelband zu Gedächtnistheorien und -konzepten in der Literaturwissenschaft Knüpft an das in allen Kulturwissenschaften derzeit intensiv diskutierte Paradigma "Kulturelles Gedächtnis" an Mit Beiträgen international renommierter Gedächtnisforscher Wertvolle Fortsetzung der neuen Reihe "Media & Cultural Memory"
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    Von Babylon bis zu den Beatles, von Moses bis #MeTooWie wurde der Westen zu dem, was er heute ist? Welches Erbe schlägt sich in seiner Gedanken- und Vorstellungswelt nieder? Mit unvergleichlicher Erzählkunst schildert Tom Holland die Geschichte des Westens ausgehend von seinem antiken und christlichen Erbe.Dabei zeigt er, dass genuin christliche Traditionen und Vorstellungshorizonte auch in unserer modernen Gesellschaft sowie ihren vermeintlich universellen Wertesystemen allgegenwärtig sind - sogar dort, wo sie negiert werden: etwa im Säkularismus, Atheismus oder in den Naturwissenschaften. Holland schlägt einen großen erzählerischen Bogen von den Perserkriegen, den revolutionären Anfängen des Christentums in der Antike über seine Ausbreitung im europäischen Mittelalter bis hin zu seiner Verwandlung in der Moderne. In packenden Szenen schildert der Autor welthistorische Ereignisse und zeichnet in lebendigen Porträts die zentralen Akteure oder auch die Antagonisten des Christentums (u. a. Jesus, Paulus, Abaelard und die Heilige Elisabeth, Spinoza, Darwin, Nietzsche und die Beatles). Über große zeitliche Distanzen hinweg macht Holland Verknüpfungen und Parallelen aus und zeigt auf diese Weise, wes Geistes Kind die westliche Kultur noch immer ist. Stimmen zum Buch:»Tom Hollands neues Buch ist der Höhepunkt seiner Erzählkunst. Ein Meisterwerk historischer Darstellung.« John Gray, New Statesman
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    Wie wurde der Westen zu dem, was er heute ist? Welches Erbe schlägt sich in seiner Gedanken- und Vorstellungswelt nieder? Mit unvergleichlicher Erzählkunst schildert Tom Holland die Geschichte des Westens ausgehend von seinem antiken und christlichen Erbe. Dabei zeigt er, dass genuin christliche Traditionen und Vorstellungshorizonte auch in unserer modernen Gesellschaft sowie ihren vermeintlich universellen Wertesystemen allgegenwärtig sind - sogar dort, wo sie negiert werden: etwa im Säkularismus, Atheismus oder in den Naturwissenschaften. Holland schlägt einen großen erzählerischen Bogen von den Perserkriegen, den revolutionären Anfängen des Christentums in der Antike über seine Ausbreitung im europäischen Mittelalter bis hin zu seiner Verwandlung in der Moderne. In packenden Szenen schildert der Autor welthistorische Ereignisse und zeichnet in lebendigen Porträts die zentralen Akteure oder auch die Antagonisten des Christentums (u. a. Jesus, Paulus, Abaelard und die Heilige Elisabeth, Spinoza, Darwin, Nietzsche und die Beatles). Über große zeitliche Distanzen hinweg macht Holland Verknüpfungen und Parallelen aus und zeigt auf diese Weise, wes Geistes Kind die westliche Kultur noch immer ist. Stimmen zum Buch: »Tom Hollands neues Buch ist der Höhepunkt seiner Erzählkunst. Ein Meisterwerk historischer Darstellung.« John Gray, New Statesman
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    Die drohende Klima- und Umweltkatastrophe ist das Resultat von sozialen Verhältnissen, die historisch gewachsen sind - und die überwunden werden können. Milo Probsts Streifzüge durch die emanzipatorischen Kämpfe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts schärfen den Sinn für das Mögliche und ziehen Verbindungslinien, aus denen Neues erwachsen kann:Probst folgt den Spuren eines anarchistischen Aktivisten und Schriftstellers, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires für einen breiten Solidaritätsbegriff eintrat, der auch die Natur miteinbezog, denen eines britischen Sozialisten, der in den 1890er Jahren Arbeiterinnen zum Kampf gegen die Luftverschmutzung animieren wollte, denen eines kubanischen Unabhängigkeitskämpfers, der Anarchistin und Feministin Louise Michel und anderen. Ihre Geschichten verdeutlichen, dass so etwas wie eine universelle Menschheit nur durch gemeinsame Kämpfe, einen Prozess des Solidarisierens sowie einen Bruch mit einem System möglich ist, das Menschen systematisch entmenschlicht.Der Umweltschutz der 99% ist zugleich Wiederanknüpfung an eine antikapitalistische Tradition und Neuerfindung. Er ist antirassistisch, feministisch und dekolonial, klassenkämpferisch und internationalistisch. Er sucht ein neues Wir, das alle einschließt, die in diesem System ausgebeutet, unterdrückt, diskriminiert und ausgeschlossen werden. Nur wenn Klima- und Umweltschutz als genuin soziale Fragen betrachtet werden, lässt sich dieses Wir entdecken.
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    Massentierhaltung, Fleischskandale, Tierversuche - unser Umgang mit Tieren ist längst kein Nischenthema mehr, für das sich lediglich Aktivisten oder Ethiker interessieren, sondern steht im Fokus breiter öffentlicher Debatten. Allerdings konzentrieren sich die Diskussionen zumeist auf Fragen der Moral, darauf, welche moralischen Rechte und Interessen wir Tieren aufgrund ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten - zum Beispiel Schmerzen zu empfinden - zuschreiben müssen und welche moralischen Pflichten sich daraus für uns ergeben.Sue Donaldson und Will Kymlicka gehen weit darüber hinaus und behaupten, dass Tiere auch politische Rechte haben. Im Rückgriff auf avancierte Theorien der Staatsbürgerschaft argumentieren sie dafür, ihnen neben unverletzlichen Grundrechten einen je gruppenspezifischen politischen Status zuzusprechen. Das heißt konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Gemeinschaften von Wildtieren sowie ein »Stammgastrecht« für jene, die zwar nicht domestiziert sind, aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns leben.»Zoopolis« macht auf so kluge wie eindringliche Weise ernst mit der Tatsache, dass wir mit den Tieren untrennbar verbunden sind. Elegant und keineswegs nur für Spezialisten geschrieben, entwirft es eine neue, folgenreiche Agenda für das künftige Zusammenleben mit diesen Geschöpfen, denen wir mehr schulden als unser Mitleid. Das Tier, so sagt dieses Buch, ist ein genuin politisches Wesen. Wir schulden ihm auch Gerechtigkeit.
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    Menschen sprechen - im Gegensatz zu allen anderen bekannten Lebewesen auf diesem Planeten. Generationen von Wissenschaftlern haben sich an diesem bemerkenswerten Faktum abgearbeitet, Spekulationen über die Herkunft der menschlichen Sprache gibt es viele, aber bis heute keine überzeugende Erklärung. Mit "Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation" gelingt Michael Tomasello ein entscheidender Schritt zur Lösung dieses Rätsels.Gestützt auf reiches empirisches Material aus der Primaten- und Säuglingsforschung und die einflußreichsten Theorien der Sprachphilosophie sowie anhand einer Vielzahl von schlagenden Beispielen aus der menschlichen Alltagskommunikation präsentiert er ein raffiniertes mehrstufiges Modell der Sprachentwicklung in individualgeschichtlicher wie auch artgeschichtlicher Perspektive. Zentrale Gelenkstelle in diesem Modell sind Gesten - Zeigen und Pantomime -, die sich im Zuge der Herausbildung sozialer Kooperation unter Primaten evolutionär entwickelt haben. In diesen Gesten erkennt Tomasello die Urformen der menschlichen Sprache. Um von diesen gestischen Vorformen zu einer komplexen sprachlichen Kommunikation zu gelangen, die dann kulturell kodiert, tradiert und verfeinert werden kann, bedarf es allerdings noch einer weiteren biologisch verankerten, aber exklusiv menschlichen Voraussetzung: einer »psychologischen Infrastruktur geteilter Intentionalität«. Diese sorgt dafür, daß Menschen ihre Wahrnehmungen und Absichten untereinander abstimmen und zum Bezugspunkt ihres gemeinsamen Handelns machen können. Der Mensch spricht, so könnte man sagen, weil er ein genuin soziales Wesen ist.
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    Werte sind kollektive Leitvorstellungen für das Denken und Handeln. Unser menschliches Denken und Handeln wird von Werten bestimmt und gesteuert. Die Werte selbst sind Ergebnisse der jeweiligen Kulturgeschichte.Das Buch stellt zentrale Werte der europäischen Kulturgeschichte vor. Es sind vor allem drei Werte-Familien, die Europas Kulturgeschichte geprägt haben und nach wie vor prägen: Erstens die europäische Rationalitätskultur mit dem Leitwert des eigenständigen Denkens, der Suche nach Wahrheit, Kritik und Kritikfähigkeit, Demokratie und Toleranz, Freiheit, Individualität, Bildung, aber auch Rechtssicherheit, Wehrhaftigkeit, Technizität, Macht und Wohlstand. Die zweite Werte-Familie umfasst religiöse Werte wie die Offenheit für die religiöse Erfahrung selbst sowie genuin christliche Werte wie Nächstenliebe, soziale Fürsorge, Empathie, Solidarität, Friedfertigkeit, Schutz der Schöpfung, also Nachhaltigkeit. Die dritte Gruppe umfasst patriotische Werte wie Muttersprache, Heimat, Vaterland und den historisch eher späten Wert der Nation.Menschen, politische Gruppen sowie historische Epochen werden geprägt durch die für sie bedeutsamen Werte. Werte stehen somit im Konflikt miteinander und überlagern sich auch. Politische Einstellungen und ganze Epochen können daher nach ihren Werte-Dominanzen unterschieden werden. In Zeiten des Werte-Zerfalls plädiert der Autor abschließend für eine Balance der Werte und einen europäischen Werte-Patriotismus.
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    Dieses eBook: "Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie (Vollständige deutsche Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Descartes gilt als der Begründer des modernen frühneuzeitlichen Rationalismus, den Baruch de Spinoza, Nicolas Malebranche und Gottfried Wilhelm Leibniz kritisch-konstruktiv weitergeführt haben. Sein rationalistisches Denken wird auch Cartesianismus genannt. Von ihm stammt das berühmte Dictum "cogito ergo sum" ("ich denke, also bin ich"), welches die Grundlage seiner Metaphysik bildet, aber auch das Selbstbewusstsein als genuin philosophisches Thema eingeführt hat. Seine Auffassung bezüglich der Existenz zweier miteinander wechselwirkender, voneinander verschiedener "Substanzen" - Geist und Materie - ist heute als Cartesianischer Dualismus bekannt und steht im Gegensatz zu den verschiedenen Varianten des Monismus sowie zur dualistischen Naturphilosophie Isaac Newtons, der die Wechselwirkung aktiver immaterieller "Kräfte der Natur" mit der absolut passiven Materie lehrt (siehe dazu newtonsche Gesetze, Erstes Gesetz der Bewegung). Inhalt: Zur Einleitung. Vorwort an den Leser! Übersicht der sechs folgenden Betrachtungen.Diese Übersicht rührt von Descartes selbst her. Erste Betrachtung: Woran man zweifeln kann. Zweite Betrachtung: Das Wesen des menschlichen Geistes; es ist uns bekannter als der Körper. Dritte Betrachtung: Das Dasein Gottes. Vierte Betrachtung: Wahrheit und Irrtum. Fünfte Betrachtung: Das Wesen der Materie und nochmals die Existenz Gottes. Sechste Betrachtung: Das Dasein der Körper und der Wesensunterschied zwischen Leib und Seele.
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    Über kaum eine Religion auf der Welt sind so viele Schauermärchen erzählt worden wie über Voodoo. Dabei bedeutet das Wort selbstdas aus dem Sprachraum des Volkes der Fon im westafrikanischen Benin stammt und eigentlich Vodun heißt, nichts weiter als 'Gott' oder 'göttlich'. Die Vodun, das sind die alten Götter Benins, mit denen in Afrika und der Diaspora (in Haiti: Vodou) eine Fülle faszinierender Glaubensvorstellungen und Gebräuche verbunden sind. Weitgehend unbemerkt von den westlichen Industrienationen existieren hier Parallelwelten, in denen mit traditionellem, uraltem Wissen für alle Probleme menschlichen Seins effektive Lösungen gefunden werden. Umfangreiche Geheimnisse über Heilpflanzen und deren Anwendung sind hier untrennbar mit einer Weltsicht verbunden, in der jeder Mensch Teil eines magischen, spirituell bedeutsamen Ganzen ist. Der bekannte Ethnologe und Fotograf Henning Christoph hat im Laufe jahrelanger Forschungsreisen Zugang zu diesen Bereichen bekommen und sie dokumentiert. Im Zuge dessen wurden Ereignisse fotografiert, die für Außenstehende bislang tabu waren, teils sogar als ausgestorben galten. Die im vorliegenden Band versammelten Bilder von Ritualen, Göttern und Geheimbünden stellen eine in dieser Dichte einmalige Sammlung dar. Viele der gezeigten Zeremonien wurden zuvor noch nie in einem Bildband portraitiert und werfen ein neues Licht auf eine missverstandene, aber gleichwohl uralte genuin afrikanische Religion: Vodun.
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