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Max Prosa
?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.- Shop: Konzertkasse
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Max Prosa
?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.- Shop: Konzertkasse
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Max Prosa
?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.- Shop: Konzertkasse
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Max Prosa
?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.- Shop: Konzertkasse
- Price: 26.10 EUR excl. shipping
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Max Prosa
?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. 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Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.- Shop: Konzertkasse
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Meine Spielzüge (eBook, ePUB)
Spielerberater sind sagenumwobene Figuren des Profifußballs. Volker Struth ist einer von ihnen, und sein Leben ist eine Abenteuergeschichte mit märchenhaftem Ende: Aufgewachsen in der Arbeitersiedlung von Pulheim bei Köln, machte ihn sein Ideenreichtum zum erfolgreichen Unternehmer und zum größten Spielerberater Deutschlands. Nun gewährt er spannende Einblicke in die Betriebsgeheimnisse des Profifußballs: Wie er vom FC Bayern Millionen für Toni Kroos' Wechsel zu Real Madrid raushandelte, wie er drei Tage vor dem WM-Finale 2014 dem Siegtorschützen Mut zusprach. Und welchen Preis er selbst für seine Arbeit zahlte. Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt und ein Blick hinter die Kulissen von einem, der es wissen muss. »Grundsätzlich verhandelt man ungern mit Volker Struth, weil es für den Klub immer zu teuer wird. Dennoch zeichnet sich Volker Struth durch Gradlinigkeit und Fairness aus.« Oliver Mintzlaff- Shop: buecher
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Hinter verschlossenen Türen
Wenn Wände sprechen könnten! Schicksalhafte Begegnungen, Schauplätze für Liebe, Mord und politische Intrige - an keinem anderen Ort kommt es zu so unterschiedlichen historischen Momenten wie hinter den Türen großer Hotels. Frank Sinatra zahlte für seine Suite im Waldorf Astoria eine Million Dollar. Enrico Caruso überlebte im Palace Hotel in San Francisco das große Erdbeben 1906. Robert Kennedy lief im Ambassador in Los Angeles seinem Mörder in die Arme. Kaiserin Elisabeth starb nach einem Attentat im Genfer Hotel Beau-Rivage. Prinzessin Diana verbrachte ihre letzten Stunden im Ritz in Paris. Hitler feierte im Imperial Österreichs "Anschluss§. Arthur Schnitzler verband im Thalhof eine Romanze mit der Hotelierfrau Olga Waissnix. Oscar Wilde wurde im Cadogan Hotel in London verhaftet. Bestsellerautor Georg Markus erzählt 40 außergewöhnliche Geschichten und verbindet sie mit den Geschichten legendärer Hotels - spannend, informativ und zuweilen äußerst amüsant.- Shop: buecher
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Richter Alexander Hold Staffel 10 Folge 194
Jennifer Thau hatte regelmäßig Sex mit Erich Schanzl, dem Vermieter ihrer Einliegerwohnung, und zahlte als Gegenleistung dafür keine Miete. Außer sich vor Wut soll seine Ehefrau Elsbeth Schanzl die Untermieterin daraufhin in ihrer Wohnung aufgesucht und erschlagen haben. Elsbeth behauptet aber, nicht nur von der Affäre gewusst, sondern sie sogar befürwortet zu haben. Sagt die Angeklagte tatsächlich die Wahrheit?- Shop: Joyn
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Die Wismut-Story - Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft, 3 DVDs
Der Uranbergbau steht im Mittelpunkt dieser Film-Sammlung. Der Rohstoff für das sowjetische Atomwaffen-Programm kam aus der DDR: Fast 44 Jahre lang lieferte die Wismut, als Reparationsleistung, Uranerz ins große Bruderland. Strengste Geheimhaltung, Propaganda und Desinformation begleiten von Beginn an die Geschichte der Wismut, deren Namen die Sowjets als irreführenden Tarnnamen benutzten. Die Wismut, der Staat im Staate DDR, zahlte seinen Bergleuten hohe Löhne und gewährte so manches Privileg. Wie wir heute wissen, oft teuer mit der Gesundheit erkauft. Die Dokumentationen und Spielfilme aus 6 Jahrzehnten zeigen in atemberaubenden Berichten und Bildern die Härte und Gefährlichkeit eines fast vergessenen Stücks Vergangenheit: Glück auf. Die Sammlung enthält 2 Spielfilme und 6 Dokumentationen:Sonnensucher (1958 verboten Kinostart: 1972), Der Uranberg (2011), Wildwest bei der Wismut (Doku 2011), Geheimakte Wismut (Doku 2006): Die verschwundenen Dörfer der Wismut, Leben auf Abruf - Der Fall Michael Fischer, Vom Uranbergbau zur Neuen Landschaft Ronneburg (Doku 2011), Die Wismut: (Doku 1993 preisgekrönt 1994), Analysieren Experimentieren Sanieren, Volkskammerabgeordneter und Bergmann Sepp Wenig (Doku 1960)- Shop: buecher
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Chambre 12
Die erst 18-jährige Sängerin Louane überzeugte schon ganz Frankreich und macht sich nun auf, auch den Rest der Welt zu erobern! Ihre Debütsingle "Avenir" platzierte sich auf Platz 1 der französischen Single- und Airplaycharts und auch das Debütalbum "Chambre 12" hielt sich wochenlang auf Platz 1 der französischen Albumcharts und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet. Neben ihrer Gesangskarriere ist Louane Emera auch erfolgreich als Schauspielerin aktiv. Im Film Verstehen Sie die Béliers spielt sie überzeugend die Hauptrolle der Paula, deren Familie allesamt gehörlos ist, und die somit den Familienalltag managen muss. Für ihre Rolle lernte sie ein halbes Jahr lang Gebärdensprache, und das Engagement zahlte sich aus: 2015 wurde sie mit dem nationalen Filmpreis César (französischer Oscar) als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Auch zum Soundtrack hat Louane beigetragen und den Song Je vole, im Original von Michel Sardou, sowie zwei weitere Songs beigesteuert. Auf "Chambre 12"vereint Louane in 18 Songs einen locker-leichten Mix aus modernem Pop und klassischen Chanson.- Shop: buecher
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